San Jose – Im Wilden Westen

Nachdem ich mit den Eindrücken von Alcatraz und seinen kriminellen Insassen eingeschlafen bin, schrecke ich in der Früh mitten aus einem Traum hoch und das Telefon in meinem Motel-Zimmer klingelt unaufhörlich. Ich schlafe noch mehr als ich wach bin und hebe ab. Es ist ein Mann am Telefon, der mir erklärt, dass er der Assistant Manager der Motelkette ist und sie im System eine Panne hatten und meine Kreditkarte mit einem zu hohen Betrag belastet wurde und er nun meine Kreditkartendaten braucht, damit er mir das wieder gutschreiben lassen kann.

Ich muss zugeben, halb verschlafen versuche ich das Englische für mich zu übersetzen und gebe ihm meine Kreditkartennummer. Langsam werde ich aber munter und mir dämmerts dann, als er auch das Ablaufdatum wissen will.

Auf meinen Einwand, dass ich ja runter an die Rezeption kommen kann, erklärt er, dass er in einer Zentrale der Motelkette sitzt und es deshalb nichts hilft, wenn ich runter komme. Der Mann am Telefon gibt auch seinen Namen, Michael Adams, und seine Mitarbeiternummer, 5401, bekannt, wird aber dann ungehalten, als ich ihn bitte, mich in 5 Minuten zurückzurufen. Schwafelt was davon, dass ich gegen die Hotel-Policy verstoße und er die Hotel-Security und die Polizei verständigen wird und ich sofort meine Sachen packen müsste und rausgeschmissen werde. Was weiß ich, was die hier für Bestimmungen haben und mit der Polizei möchte ich auch nicht unbedingt zu tun haben hier. („Wos waß a Fremder?“)

Wieder klingelts, ich heb aber nicht mehr ab. Jetzt werde ich richtig sauer. Ich dusche, packe schnell alles zusammen … wie gesagt ich bin noch gar nicht munter und kenn mich noch nicht so richtig aus.
Was hilfreich ist, wenn man dann jemanden – zumindest einigermaßen – in der Nähe hat und telefonisch um Rat fragen kann und so rufe ich meinen Bruder in Kanada an.
Als er mir meinen Verdacht bestätigt, dass das ein Anruf mit kriminellem Hintergrund war und dass das leider immer wieder und zwar häufig sogar vorkommt, bin ich beruhigt (dass nicht gleich die Polizei auftauchen wird und ich einmal munter werden kann) und beunruhigt (weil ich meine Kreditkartennummer, aber nur die Nummer!) weitergegeben habe. Ich gehe dann runter zur Rezeption und wie vermutet ist weder der Name noch sonst irgend etwas bekannt.

Funktionieren dürfte das ganz einfach so, dass beliebige Hotels oder Motels über ihre Nummer angerufen werden zusammen mit einer zufällig generierten Durchwahl. Tja und dann zeitig in der Früh anrufen, da kennen sich die wenigsten noch irgendwie aus und diese Story vom Hotelmanager mit seiner Gutschrift auftischen. Und wer würde nicht zu viel Verrechnetes rückvergütet bekommen wollen.
Ich möchte dieses Erlebnis auch mit euch teilen, falls ihr mal in die Lage kommen solltet – aufpassen!

Ich hab sowas noch nie gehört und war auch darauf in keinster Weise vorbereitet.
Tja und zusammen mit dem gestrigen Erlebnis am Bankomaten, der mich alles machen hat lassen, nur mir am Ende kein Geld spendiert hat … jetzt ist der Zeitpunkt, wo ich so richtig angesäuert bin.
Das ist also auch kein Blog mit dem Inhalt, da war es schön und dort auch so schön, sondern er soll mein jeweilig Erlebtes auch mit Stimmungen wiedergeben … und immer ist es halt auch nicht lustig auf Reisen.

Was ich mit schiefgehen auch noch meine, heute früh will ich online meinen Weiterflug einchecken. Das hab ich auf dieser Reise jedes Mal problemlos geschafft. Heute nicht. Es gibt ein Problem und ich muss mich beim Schalter am Flughafen melden. Keine Ahnung was heute los ist, aber es ist kein guter Start!

Die Großstadt ist für mich heute gestorben, das ist mir zuviel und so möchte ich vor meinem Abflug am Nachmittag nur noch was in der Nähe meines Quartiers in San Jose machen und dann bald ab zum Flughafen.

Was ich dann noch zufällig beim Auschecken an der Rezeption entdecke, ist ein Prospekt von einem „Winchester Mystery House“ gleich in der Nähe, das passt gut.

Es stellt sich dann als sehr interessantes, durch und durch verwinkeltes und schräges Haus von Frau Sarah L. Winchester heraus, der Gattin von William Wirt Winchester. Nie gehört? Ich auch nicht, aber beim Namen Winchester klingelts … richtig die Winchester Gewehre aus dem Wilden Westen.
Der Gatte verstirbt 1881 und vererbt der Witwe ein riesiges Vermögen. Sie zieht 1885 nach San Jose, Kalifornien und kauft sich ein 2-geschossiges Haus, das sie nach und nach umbaut und umbaut und bis zu ihrem Tod 1922, also rund 36 Jahre später, nicht fertig gestellt wird …
Und so tauche ich ein in die Zeit um die Jahrhundertwende 1900.
Frau Winchester ist sehr abergläubisch und hat es auch ein bisschen mit den Geistern, darum gibt’s im ganzen Haus den Bezug zur Zahl 13, Türen und Fenster, die ins Nichts führen oder hinter denen sich eine Wand befindet (um die Geister in die Irre zu führen)
Apropos Fenster, davon gibt’s im ganzen Haus 10.000 Stück. Zum Vergleich das Empire State Building in New York hat 6.500.
Ansonsten ist das Haus ein undurchschaubares Gewirr an Stufen, Ecken, kleinsten Zimmern und einfach nur schräg, aber trotzdem durchaus sehr sehenswert. Wenn ich mich richtig erinnere, hat das Haus 180 Zimmer. Übrigens wurde die Geschichte letztes Jahr auch verfilmt mit Helen Mirren in der Hauptrolle. Der Film „Winchester“ ist heuer rausgekommen.

Und weil es grad so gut läuft in der Zeit des Wilden Westens, mache ich mich noch auf die Suche nach einem bestimmten Grab auf einem Friedhof ganz in der Nähe. Und ich finde es dann auch. Ein bekannter Name: Wyatt (Berry Stapp) Earp

Abschließend geht’s weiter zum Flughafen in San Francisco, von wo ich zu meinem nächsten Stopp aufbreche.

 

That day I really had a very bad start, let me tell you the story. Impressed by the image from Alcatraz I didn‘t sleep very well but in the morning as I slept better, I woke up and heard the phone ringing in my room at the motel. There was a man on the line telling a story that he is the assistant manager of the hotel and they overcharged my credit card. So he wants to refund the amount and needs my credit card for that. I gave him the number but he also wanted the expiry date. Because of that I was awakening suddenly and refused. To shorten the story it was a lets say phishing attack via phone and I had never have such an experience before and the combination of being the foreigner here and also sleeping deeply being confronted with that story I was very confused and irritated and not knowing of the probable way of acting here. So anyway that was the start of the day and together the story of trying to get cash from the ATM without getting it at the end yesterday I was angry and just wanted to reach my flight in the afternoon.

But luckily at the reception of the motel I saw a folder of an attraction called „Winchester Mystery House“ which I chose to see. And it was absolutely worth it and could compensate that very bad start a lot. The house was owned by Sarah Winchester, widow of William W. Winchester, the owner of the Winchester rifle company. And it is strange to see what she made out of that house which she was enlarging and not even finalizing until her death in 1922. Lots of steps, storys about she wanted to confuse the ghosts by windows and doors leading to nothing or to a wall behind, … But it was very interesting to step a little bit in that time of those days.

Before heading to the airport I wanted to see the grave of Wyatt Earp to end my journey to the time of wild west.

 

San Francisco – Alcatraz

Und kaum komm ich in die Nähe einer amerikanischen Großstadt, spüre ich sie wieder diese Unruhe. Während sonst alles immer recht gemütlich abläuft, machen mich diese Riesenstädte irgendwie sehr unrund, wie ich zugeben muss. Keine Ahnung warum … es ist eine interessante Anhäufung von Dingen, die ausgerechnet in diesen Städten schieflaufen …
San Francisco ist so unglaublich groß und außerdem ist das mit dem Auto auch so eine Sache hier, Parkplätze sind sehr rar und wenn dann auch sehr gut bezahlt.
So entscheide ich mich dann, vom Süden kommend bei der Zugstation in Millbrae zu parken und mit dem Zug in die Stadt zu fahren. Die Zugfahrt mit dem BART (Bay Area Rapid Transport) in die Stadt dauert von dort etwa 30 Minuten und kaum komm ich raus aus der Zugstation, schon stehe ich wieder vor diesen unglaublichen Wolkenkratzern.

Das Ferry Building ist nicht weit weg und so spaziere ich an den Piers entlang Richtung Pier 33, von wo die Touren Richtung Alcatraz starten. Und ich habe dann auch Glück und ergattere noch einen oder den letzten Platz für eine Fährfahrt in den nächsten 15 Minuten.

Mit der Fähre sind es so etwa 15 Minuten bis zur Insel Alcatraz und schon bei der Ankunft ist neben den vielen Besuchern hier schon auch so eine eigene beklemmende Stimmung zu spüren, zumindest für mich.

Man geht über ein paar Kehren eine Steigung hinauf und erreicht dann den Zellenblock, in dem es eine Audio-Führung gibt. Ich probiere es in englisch und da hört man sowohl von ehemaligen Aufsehern (oder wie immer der dt. Ausdruck lautet) und Insassen (detto), wie das damals so war.

Und es zeichnet schon ein sehr tristes Bild, zumindest vom Leben innerhalb der winzigen Zellen.

Die Beamten hier lebten mit ihren Familien, so hört man es zumindest in den Aussagen der Zeitzeugen – wie in einem kleinen Dorf war, es gab auch einen kleinen Supermarkt. Die Kinder fuhren in der Früh mit der Fähre in die Stadt zur Schule und am Abend wieder zurück.

Es gab auf Alcatraz mehrere Ausbruchsversuche, bei einem gab es zwei Tage lang eine Revolte mit mehreren Toten, die letztendlich vom Militär auch unter Einsatz von Granaten beendet wurde. Bei einem anderen gelang es 3 Häftlingen ein Loch in die Zellenwand zu „graben“ und über den Versorgungstunnel dahinter das Dach und in weiterer Folge das Meer zu erreichen. Von ihnen hat man nie wieder etwas gehört …

Hier auf Alcatraz ist es jetzt auch sehr stürmisch und wirklich saukalt und ziemlicher Wellengang im eisigen Wasser in der Bucht von San Francisco.
Was man in den Schilderungen der Gefangenen von damals immer wieder hört: das Teuflische hier war, dass die Stadt in Sicht- und Hörweite so nah schien und doch so unerreichbar fern war, obwohl die Entfernung „nur“ etwa 1,7 km betrug.

Auf dem Rückweg mit der Fähre sind alle relativ durchgefroren und so spaziere ich noch zurück durchs mittlerweile recht neblige und mit windigen 13 Grad für mich schon sehr kühle San Francisco zum Fährterminal.

Alcatraz war für mich doch ein sehr beeindruckendes und gleichzeitig sehr bedrückendes Erlebnis, aber ich bin sehr froh, dass ich es hab sehen können.
Beim Fährterminal möchte ich mir noch frische Dollars aus dem Bankomaten, hier ATM genannt, besorgen. Alles wie gewohnt, … bis auf darauf, dass am Ende keine Dollars rauskommen und die Geldlade fest entschlossen dicht hält. Na super, alles eingegeben und bis zum Schluss wie erwartet auch bestätigt, trotzdem kein Geld. Hoffentlich ist das nicht abgebucht worden und Bargeld hab ich erst keines.
Was mich auch schon vorher etwas sauer hat werden lassen, dass ausgerechnet beim Blick auf die Golden Gate Bridge von Alcatraz auch noch die Digitalkamera beim Zoomen ihren Dienst zum Scharfstellen hartnäckig verweigert.
Etwas ärgerlich – und ohne Bargeld – fahre ich dann am Abend wieder raus aus der Stadt.

Ach ja, weil die Frage sicher kommt. Ich gehöre zu jenen, die die Golden Gate Bridge nur im Nebel, und das nur zur Hälfte, gesehen haben. Aber es ist ok so.

Jedenfalls geht am nächsten Tag nachmittags mein Flug und so beschließe ich, es mit San Francisco gut sein zu lassen.

 

It is just a feeling but coming closer to the big big american cities, it makes me nervous.  Anyway as I was approaching from the south I chose to park the rental car in Millbrae and continue via BART (Bay area rapid transport) to Downtown San Francisco. Exiting the Embarcadero station first thing I see is skyscrapers.

I walk to the Ferry building and further to Peer 33, where the Alcatraz Tours are starting and I am lucky and get a ticket for the boat departing in 15 minutes.

Arriving there for me it is a really sad and dull atmosphere. Following the audio guided tour it was interesting to hear the officers from that time as well as the inmates. The officers and some of their family members told that it was not really living in or near a prison but more like in a small village. Children took the ferry to school in the morning and back in the evening.

The inmates reported that although the living town was so close you could see and hear it, it was at the same time so  unreachless far away.

Being on Alcatraz was also freezingly cold as it was stormy there and really cold.

On my way back I wanted to withdraw money at the ATM. Everything went fine, until the very last step – giving the money … it didn‘t even open. At Alcatraz the focussing at zooming did exactly stop working when I tried to take a close picture of foggy Golden Gate Bridge. So again as you see, strange things happened in the big towns which made me kind of angry. And this was not the only one. Anyway as my departing flight from San Fran Airport is scheduled for the next day in the afternoon I decided to call it a day.

Kalifornien – unterwegs an der Westküste

Nach all der Action der letzten Tage, steht die Autofahrt Richtung Norden entlang der Westküste auf dem Pacific Coast Highway No. 1 am Plan. Mein erster Stopp ist Hearst Castle.

Dieses Schloss liegt nahe San Simeon und wurde zwischen 1919 und 1947 im Auftrag von William Randolph Hearst errichtet, einem stinkreichen Zeitungsverleger, Besitzer von Radiostationen, usw. , der – so die junge Dame bei der Führung hier – „keine finanziellen Grenzen hatte“ … und das sieht man auch!

Das Anwesen war zu seiner Glanzzeit über 1.000 Quadatkilometer groß, also so weit das Auge reicht. Es ist absolut verrückt, was da abging. Im Schloss wurde alles Mögliche vor allem aus Europa zusammengetragen z.B. die Sitzgelegenheiten in der Empfangshalle, die eigentlich Chorstühle aus Italien waren.

Daneben ein Kamin zum Aufwärmen bei der Ankunft

Hinter einer Geheimtür ging es dann weiter in das Ess-„Zimmer“

Der gute Mann hatte jede Menge bekannter Gäste hier, z.B.  Winston Churchill, Clark Gable, Cary Grant, Errol Flynn, Buster Keaton oder wie hier auf dem Bild ganz links zu sehen, Charlie Chaplin

Neben einem eigenen Flugplatz unten an der Pazifikküste gab es hier auch einen (von einer Pergola) überdachten (!) Reit- und Wanderpfad, einen Tennisplatz und darunter auch ein – früher beheiztes – Indoor-Pool. Dieses kann man übrigens auch heute noch für Pool-Parties mieten für schlanke USD 10.000,— oder auch nur einmal reinspringen, das lässt sich dann schon um USD 750,— machen und haben auch schon einige gemacht, wie ich mitgehört habe.

Auf dem Gelände sah man früher auch verschiedenste Tiere wie Antilopen, Löwen, Geparden, Polarbären oder Zebras, welche es auch heute hier noch gibt und die man mit etwas Glück auch grasen sehen kann.

Mit diesen letzten Eindrücken mache ich mich weiter auf den Weg Richtung Norden.

Was sich jetzt sehr stark ändert, ist das Wetter. Von heißen und sonnigen 36 Grad noch im Vergnügungspark hat es bei der Weiterfahrt dann Nebel und nur mehr so knapp unter 20 Grad.

Etwas weiter komme ich dann noch an einer Kolonie von Seelöwen vorbei.

Und einem kleinen Zaungast

Hier noch ein paar Eindrücke von der Westküste, bevor ich dann abends mein nächstes Quartier in der Nähe von Monterey erreiche.

(Bixby Creek Bridge)

 

My very special english summary:

After all those exciting last days I was heading towards north on the Pacific Coast Highway No. 1 first stopping at Hearst Castle, you all will know for sure.

William Randolph Hearst, who – according to our tour guide – had no financial borders and you can see that in each corner of the castle and its surroundings.

He also had lots of very famous guests here like Winston Churchill before he got Prime Minister in Great Britain or Clark Gable, Cary Grant, Carol Lambert and, like you can see in that picture above, Charlie Chaplin.

The castle hosted also a Pergola covered Horseriding and Walking path and a private zoo with lions, antilopes, polar bears and also zebras which you can still see there today if you are lucky. The luxury equipment was fulfilled by two tennis courts under which a heated indoor pool was located and before I forget there was a small airport down at the Pacific Coast.

As I continued my journey I randomly get to a colony of elephant seals some miles away from the castle. To see those creatures in wild life nature was very impressive although they just rarely moved.

What changed furthermore was the weather, from warming 96 degrees the last time at Six Flag park to decreasing in the sixties heading northern. Unfortunately I just could get a glimpse of this wonderful coast as it was foggy most of the time. So in the evening I finally reached my next stop near Monterey.

 

Los Angeles … und Action …

Genächtigt hab ich heute übrigens in St. Anton aber nicht am Arlberg sondern in der Nähe von Los Angeles und darum schreiben sie das hier nach der amerikanischen Schreibweise als Stanton.

Ich hab jetzt lang hin und her überlegt, was ich als nächstes anstellen könnte. Entweder Disneyland oder Universal Studios. Und wenn ich schon mal in Los Angeles so nah an Hollywood dran bin, dann fällt die Entscheidung zugunsten der Universal Studios aus. Schon auf dem Weg zum Park geht man durch den „City Walk“, das ist nichts anderes als ein Geschäft oder Restaurant oder Fast Food Lokal neben dem anderen. Shopping und kulinarische Freuden schon wenn der Tag beginnt und sicher auch dann, wenn der Park schließt.

Worauf ich schon sehr gespannt bin, ist die „Wizarding world of Harry Potter“. Und so stehe ich dann auch mit den anderen Muggels vor dem Hogwarts Express und schaue rauf zu Hogwarts.

Es ist ganz witzig, durch die Straßen zu schlendern und auch die Shops sind originalgetreu.

Ganz witzig finde ich auch, dass es sogar Ollivanders gibt, wo man sich doch tatsächlich einen Zauberstab von jeder der Harry Potter Charaktere kaufen kann.

Aber noch witziger finde ich, dass man damit dann in den Straßen an gewissen Punkten auch selbst Zaubersprüche ausprobieren kann. Dadurch stolpert man immer wieder fast über Zauberschüler, die grad üben und manchmal gelingts auch und es bewegt sich etwas.

Ich mach dann auch einen Spaziergang durch Hogwarts und mache die „Forbidden Journey with Harry Potter“, so eine Art 3D Fahrt durchs Schloss, was aber sehr cool gemacht ist! Zu diesem Bereich gäbe es noch einiges zu erzählen, aber ich mache mich dann auf zur nächsten Station und möchte mir die Studio Tour anschauen, wo man mit so kleinen offenen Bussen durchs Gelände und durch Filmkulissen fährt.

Nach der Tour ist mir der Sinn nach etwas Action und so schaue ich mir die Special Effects Show an. Die ist ganz kurzweilig und witzig gemacht. Stuntmen zeigen ein paar Szenen inkl. Feuer.

Was für mich aber die absolut beste actiongeladene Show hier auf dem Gelände ist, das ist Waterworld. Übrigens hab ich bei einem Foto erst später bemerkt, dass ich dabei vom Vordermann das Haupthaar auch großflächig geknipst habe …

Was ich dann auch wieder voll nett finde, ist, dass es sich die Hauptdarstellerin der Show, als sie mich im Publikum entdeckt, nicht nehmen hat lassen, auf ein Foto mit mir zu bestehen!

Zur Abkühlung gehts dann weiter zur nächsten Show „Animal Actors“. Es ist für mich schon sehr bemerkenswert, mit welchen Tieren sie hier so arbeiten, neben Hunden auch Vögel, Katzen, Ratten, Schweine, Hühner, Waschbären, …

Mein Held an diesem Abend ist aber Cooper.

Cooper ist hier gerade beim Kommando „Sitz“ zu sehen. Und das war sicher nicht Teil der Show, als er nicht ein einziges seiner Kommandos befolgt hat und dann wieder hinter die Bühne musste. Lustig wars!

Die Universal Studios hab ich echt cool gefunden, die Tour durchs Gelände war so naja. Es gibt hier auch keine richtigen Hochschaubahnen (ausgenommen „Flight of the Hippogriff“, aber die ist klein und sehr, sehr kurz), aber dafür jede Menge Attraktionen, die auf 3D-Effekten aufbauen.

Und so geht ein aufregender Tag in Hollywood langsam zu Ende.

Nachdem ich jetzt doch Gusto auf etwas Adrenalinschub bekommen habe, plane ich kurzfristig um und besuche Six Flags Magic Mountain. Das ist ein Vergnügungspark, der auf meinem Weg liegt und der hauptsächlich von seinen Achterbahnen lebt.

Schon der erste Eindruck vom Parkplatz aus ist vielversprechend.

Weil der Respekt doch noch recht groß ist, starte ich mal zur Einstimmung mit einer Wildwasserfahrt, wo ich – no na ned – ordentlich waschelnass werde.

Sehr gescheit, denke ich mir und weils irgendwann dann auch schon wurscht ist, fahre ich mit Tatsu. Das ist zumindest laut dem Prospekt vom Park der höchste, schnellste und längste Flying (also liegend mit dem Gesicht nach unten) Rollercoaster der Welt.

Die Fahrt dauert tatsächlich erfreulich lang, sie führt durch vier Bereiche des Parks und wie ich später nachlese hat der „Pretzel Loop“ mit 38 m Höhe den Weltrekord für den höchsten Pretzel Loop gebrochen, na bitte.

Neben einigen anderen Hochschaubahnen bin ich mit einer gefahren, wo ich mir zuerst gedacht hab, naja so ähnlich wie Tatsu nur kürzer, und zwar Full Throttle (also Vollgas). Da geht aber dann richtig die Post ab. Man beschleunigt vom Start weg und fährt gleich innen durch ein Looping und bleibt oben fast stehen, was bei 49 m Höhe schon ein besonderer Adrenalinschub ist. Warum ich innen erwähne, weil man auf dem Rückweg knapp vorm Ausstieg wieder das Looping befährt, diesmal aber von außen. Und ich muss sagen, bist du …

Innen …

… und außen

So jetzt hab ich mir gedacht, reicht es mit Adrenalin … puh … fahrst noch zum Ausklingen mit etwas Gemütlicherem. Da komm ich eher zufällig an einer Achterbahn vorbei, die nicht allzu hoch und wie eine alte Holzachterbahn ausschaut mit Namen „Twisted Colossus“.

Naja, denk ich mir, was soll schon sein. Und so erwarte ich mir nicht viel und fahr halt mal locker drauf los. Und jetzt mach ich mir wirklich fast in die Hose. Zuerst gehts ganz entspannt mal links, dann wieder rechts und dann rauf auf den Turm (rechts auf dem Foto). Was dann kommt, ist Adrenalin pur und dann bald vorbei … bis es zum zweiten Mal auf den Turm raufgeht, nämlich auf der linken Spur. Ums kurz zu machen, aus der gemütlichen Holzachterbahn ist dann ein definitiv spektakulärer Abschluss geworden, auf den ich so überhaupt nicht eingestellt war.

 

Due to time problems I unfortunately had to reschedule and decided to visit Universal Studios in Hollywood and to skip Disneyland and California Adventure Land.

What I was very curious about is the Wizarding World of Harry Potter there and it was amazing to see all those muggles walking around in the streets. Some of them bought wands at Ollivanders. There are signs on the streets where you can use your wand and something is happening afterwards. Funny to watch people at waving their wand.

After that I took a ride on the Studios Tour driving through some film sets with some kind of small buses. There are some shows to watch like special effects or animal actors. The dog Cooper was so funny because he decided to call it a day and followed not a single command (which for sure was not part of the show).

As I smelled the perfume of adrenalin and couldn‘t go back to Disney, I was searching and found Six Flag Magic Mountains for a short-term visit the next day.

That is a park with lots of very thrilling rollercoasters and I tried some of them. And that was absolutely awesome!

 

An den Stränden Kaliforniens

Heute starte ich von meiner Unterkunft in Oceanside Richtung Norden über die Interstate 5 und weiter zum Pacific Coast Highway No. 1  zu meinem ersten Ziel Laguna Beach, das mir eine liebe Freundin empfohlen hat. Und da die letzten Tage doch recht intensiv waren, steht heute einmal ein gemütlicher Tag an den Stränden im Süden Kaliforniens am Programm.

Laguna Beach ist ein kleines aber feines Städtchen an der Küste Kaliforniens. Es ist zwar ziemlich viel los, wahrscheinlich weil heute Sonntag ist, aber als ich einen freien Parkplatz gefunden habe, gehts dann schon weiter Richtung Strand.

Ein wunderschöner Ort, um ausgiebig Pause und ein Picknick zu machen …

Etwas später gehts dann noch über ein paar Stufen rauf zu einem Spazierweg mit fantastischer Aussicht.

(Radieschen???)

Und am Meer entlang wieder zurück.

Hier lässt es sich schon sehr gut aushalten, trotzdem möchte ich mir auch noch die zweite Empfehlung anschauen und so fahre ich ein Stückchen weiter Richtung Norden.

Hier meine Eindrücke vom Spaziergang durch Balboa Island. (Es ist übrigens Ebbe – low tide)

Eine interessante Variante hier war das Mama Taxi:

Ich möchte dann noch weiter zum Strand auf der gleichnamigen Halbinsel, die man auf der Straße über einen kleinen Umweg oder mit einer kleinen Fähre direkt erreichen kann. Die zweite Variante ist mir dann doch lieber.

Den Strand erreicht man dann vorbei an den Strandhäusern.

Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte, darum folgende Strandbeschreibung:

Links:

Rechts:

Nach vorne:

Beim Wasser:

Nur ganz selten kommt der „Bademeister“ mit seinem Truck und dem Surfbrett hinten drauf vorbei gefahren (und es ist nicht Pamela Anderson, wie ich feststellen möchte).

Tja, und so lasse ich den Tag hier ausklingen …

 

For my english speaking friends (you for sure will have noticed that I have slight problems in using the grammar in combination with times, so please overlook that as my teachers unfortunately couldn‘t …)

This day was dominated by some Californian beaches a lovely friend of mine recommended to me: Laguna Beach and Balboa Island and its Peninsula.

As there nothing really special happened to mention it, I would like to just let the pictures speak its own language and give you an impression of that absolutely beautiful and wonderful places which I loved and enjoyed very very much.

 

San Diego – Ocean Beach

Für diesen Tag ist wieder ein Treffen angesagt, auf das ich mich schon sehr freue. Und zwar habe ich mich mit Hannah, der Nichte von Pamela, bei ihr in Ocean Beach, das ist im nördlichen Teil von San Diego, verabredet. Ihr Freund Dallas muss noch bis zum Nachmittag arbeiten, wird aber dann auch dazustoßen.

Schon auf dem Weg dahin sehe ich schon an den eher unscheinbar an einer Tankstelle lehnenden Brettern, worum es in Kalifornien auch so gehen könnte.

Zu Beginn spazieren wir raus zum Pier und dort draußen kann man beim Plaudern  den Fischern zuschauen oder von hier auch sehr gut die Surfer beobachten bei ihren Versuchen, die richtige Welle zu erwischen. Es ist sehr gemütlich und entspannend, auf den endlosen Sandstrand und die Surfer zu schauen. Auch Robben sind heraußen beim Pier zu sehen, die darauf warten, was von den Fischer ins Meer rückgeführt wird.

Die work life balance, also das Verhältnis von Beruf und Freizeit, gefällt mir hier sehr gut. Viele fangen hier sehr zeitig zum Arbeiten an, um am Nachmittag wieder am Strand zu sein oder surfen zu können. Und irgendwie merkt man das den Menschen, die hier leben (und nicht nur Urlaub machen) auch an. Vielleicht trägt auch das Wetter das seinige dazu bei, den hier ist es das ganze Jahr über im Großen und Ganzen gleichmäßig warm bei einer Höchsttemperatur von 20 – 25 Grad Celsius. Es schaut hier jedenfalls alles echt sehr entspannt aus und man sieht sehr viele lachende Gesichter, das ist schon sehr auffallend. Ganz anders als in den Großstädten, wie ich finde.

Wir sitzen dann hier in dem Lokal und ich probier auf Hannah‘s Empfehlung etwas Spezielles und zwar „Cali Creamin“, laut Beschreibung ein „Vanilla Cream Ale“, so in etwa Bier mit Vanille Schaum. War zwar sehr ungewohnt, aber trotzdem eine interessante Geschmackskombination.

Kurz darauf stößt dann auch schon Dallas dazu und zusammen fahren wir ein kurzes Stück rüber zu den Sunsett Cliffs. Das sind Klippen, die jetzt bei Low Tide – also Ebbe – ganz schroff aus dem Wasser heraus schauen (und von denen man, wie der Name schon sagt, am Abend ganz tolle Sonnenuntergänge erleben kann). Bei Flut sind sie sie dann gut zur Hälfte im Wasser und werden dann auch gern mal zum Klippenspringen verwendet werden.

Bevor ich mich dann wieder von den beiden verabschiede, zeigen sie mir noch das „Belching Beaver Pub“, in dem es ausschließlich Bier aus der gleichnamigen Brauerei in Oceanside gibt und ich staune wieder mal nicht schlecht, welch riesige Auswahl das ist.

Natürlich hab ich wieder was Spezielleres probiert und zwar diesmal „Peanut butter milk stout“, ein Bier mit Geschmack von Erdnussbutter.

Jedenfalls ist der Tag mit den Beiden und mit Plaudern und einfach nur auf das Meer und die Wellen zu schauen, rasend schnell verflogen. Nach all den Erlebnissen der letzten Zeit, hat dieser chillige Tag auch sehr gut getan und ich hab mich sehr über den Besuch bei Hannah und Dallas gefreut!

 

Today I wanted to meet Hannah (for those reading my blog who don‘t know it, Pamela‘s niece). We met in Ocean Beach in the northern part of San Diego. We went out to the Peer and spent lots of time there with chatting and watching the sea, the waves and the surfers waiting for the ultimate wave.

As we sat in a bar with a great view to the ocean and its beach, I tried a local speciality „Cali Creamin“ which is a Vanilla Cream Ale. It was a surprising taste if you drink a beer but I liked it. Then Dallas, Hannah‘s Boyfried joined us after having finished work and we drove to Sunset Cliffs. It is just around the corner and we saw the cliffs at low tide, which shows it quite impressive. At high tide it is covered nearly half and some are doing cliff jumps then which can bring you an officer‘s ticket as a souvenir.

Anyway after getting thirsty again we visited the „Belching Beaver Pub“ with an amazing and stunning huge variety of different stouts and ales of their own brewery in Oceanside. As I like trying local, new and special tastes, I took the Peanut butter milk stout which was again an for a beer an unexpected taste but also worth to try it.

It was such an amazing, enjoyable und relaxing day with Hannah and Dallas and I appreciate much  that great day together in Ocean Beach.

@Hannah, Dallas: … and please let me know if you have plans to visit Europe and Austria, thank you so much for that day at your place. I enjoyed it very much!

 

San Diego – Sea World

Nachdem ich schon zeitiger weitergeflogen bin, war ich schon bei Sonnenaufgang am Flughafen in Las Vegas.

Vom Flugzeug aus konnte ich noch einen letzten Blick auf den Strip von oben werfen.

Der Flug nach San Diego in Kalifornien dauert grad mal ca. 50 Minuten.

Mexiko mit seiner Grenzstadt Tijuana ist vom Flughafen hier nicht einmal 40 Kilometer entfernt.  Und die Nähe zu Mexiko merkt man sofort am spanischen Sprachengewirr herum und u.a. auch daran, dass es hier auch jede Menge mexikanische Fastfood Restaurants gibt. Eines davon probiere ich aus (Del Taco) und ich muss sagen, es schmeckt gut, auch als Fast Food Variante!

Für diesen Tag hab ich nichts weiter geplant, außer das Mietauto zu übernehmen. Drum überleg ich mir am Flughafen, was ich anstellen könnte und entscheide mich noch kurzfristig, Sea World zu besuchen. Dank Internet und mobiler Technik alles kein Problem und schon hab ich mein e-Ticket in Händen oder besser gesagt auf dem Smartphone drauf.

Das Navi im Auto merkt auch, dass ich neu in der Stadt bin und nutzt gleich die Gelegenheit, mich ein bisschen an der Nase herumzuführen. „Sie haben Ihr Ziel erreicht,  es liegt auf der linken Seite vor Ihnen“ erklärt die weibliche Stimme ganz stolz, als wir in irgendeiner Straße vor einer Halle stehen und ich mir schon denke, also ich hätte mir Sea World größer und anders vorgestellt. Beim zweiten Versuch hats dann geklappt und es ist dann tatsächlich größer, viel größer. Allein der Parkplatz.

Es  ist Freitag und ist zu meiner Freude – und anscheinend weil es unter der Woche ist – nicht wirklich viel los.

Schon beim Eingang wird man mit mit Maniküre empfangen.

Kann grad noch die Hand rausgeben, bevor es richtig eng wird.

(Spaß … war anderes Becken)

Es dauert nicht lang, da komm ich an der Anlage der Orcas vorbei und was natürlich zu einem Besuch von Sea World dazugehört, ist der Besuch der separaten Shows von Orcas und Delfinen. Der untere Abschnitt der Sitzplätze ist mit „Wet Zone“ (also Feuchtgebiete …) beschriftet.

Der Park ist neben den Shows auch sehr weitläufig und schön angelegt.  Das Wetter hier ist angenehm mild mit 25 Grad bei Sonnenschein und bevor ich mich wieder auf den Weg mache, bemerke ich, dass sich in die Deko immer wieder mal etwas Herbstliches mischt. Die Hochschaubahnen hier sind übrigens inklusive und nicht ohne.

Den Abend lasse ich noch am Rand von San Diego in La Jolla ausklingen, wobei Rand vielleicht etwas irreführend ist. La Jolla ist ein Stadtteil San Diegos und liegt 22 Kilometer nördlich des Stadtzentrums, um die Dimensionen hier zu beschreiben. Jedenfalls erreiche ich hier auch erstmals den Pazifik an der Westküste der USA.

 

Ok, let‘s try again a kind of an english version …

After departing from Las Vegas at sunrise I arrived in San Diego, which you will kow for sure is very close to the Mexican border and there is spanish and mexican all around.

As I had no plans for the rest of the day I decided to visit Sea World. As you can see on the pictures there is so much you can do. Going to a show of Orcas or the dolphins, get some service of the cleaner fishes or even take a ride on a rollercoaster which is included and really amazing and thrilling.

In the evening I drove to La Jolla which is part of San Diego in the north. I reached it at sunset and for the first time at my trip I can see it, the Pacific at the west coast.

 

Las Vegas – Staunen ohne Ende

Einen Tag starte ich mit einer Fahrt mit dem High Roller, das ist das Riesenrad hier und es ist 550 Fuß oder 167 Meter hoch. Lt. Wikipedia wurde es 2014 eröffnet und ist dzt. das höchste Riesenrad der Welt, höher auch als der Stephansdom in Wien. Mit jeder Gondel können 40 Personen transportiert werden und die Wände sind von oben bis unten durchgängig aus Glas, was es dann schon sehr speziell macht.

Anschließend fahre ich wieder mit dem Hopon Hopoff Bus, diesmal die Tour über den Strip.
Wir kommen wieder beim See vom Bellagio vorbei. Einer der Balkone ist doppelt so groß wie die anderen und zwar wegen der Schlussszene von Hangover. Bei dieser ist die gesamte Film-Crew vorm Bellagio zu sehen und die haben nicht auf den bisherigen Balkonen Platz gehabt, drum hat Hollywood einen davon einfach verdoppelt und man hat es dann gleich so gelassen.
Hier noch ein paar Bilder von der Rundfahrt

Einen weiteren Besuch hab ich hier Madame Thussaud abgestattet. Die Dame mit ihren Wachsfiguren gefällt mir. Schon beim Eingang werde ich äußerst freundlich von Halle Berry begrüßt, was mich sehr freut!

Auch Prince, den ich schon von Madame Thussauds in New York kenne, ist wieder hier. Ebenso Brad Pitt, nur dass man hier auf Angelina verzichtet hat.

Den Bereich mit den Hangover-Darstellern finde ich ganz besonders gelungen und so schaffe ich dann auch glatt ein Selfie mit Zach Galfaniakis!

Ich hab mich auch sehr lange konzentriert darauf, ein ordentliches Bild wackelfrei zu bekommen. Offenbar zu lange, den als ich mich wieder bewege, erschrecke ich ein junges Mädchen, das geglaubt hat, das ich auch eine Wachsfigur bin und sie sich schon gewundert hat, weil sie mich eigentlich nicht vom Film her kennt.

Etwas abseits vom Strip gelegen, liegt der Hotelkomplex Rio. Ich wär sonst nicht so weit zu Fuß rausgelatscht, aber wer Nervenkitzel mag, kann dort mit der Voodoo Zipline fahren. Ich habs mir vorher im Internet angeschaut und gedacht, naja ein bisschen übertrieben viel Show machen sie hier schon um so eine Art Sesselliftfahrt.

Ich bin dann mit dem Lift nach oben in den 51. (!) Stock gefahren und oben hab ich mir kurz gedacht, puhh hoch ist es schon. Aber ich fahr ja nicht zum ersten Mal mit einem Sessellift. Nur als ich dann auf dem „Sessellift“-Sessel gesessen bin, ist mir schon ordentlich der Reis gegangen. Nicht nur, dass 51 Stockwerke dann doch ziemlich hoch ausschauen, nein auch der Sessel ist eher ein Sesserl, weil ich grad mal bis zum halben Oberschenkel eine Auflage habe. Tja, und dann besteht die Sicherung nur aus einem einzigen Gurt um die Hüfte herum, und ich denk mir, eigentlich steig ich doch lieber aus. In dem Moment geht’s aber auch schon los und ich versuche eine Art Dreipunktsicherung: der Gurt und mit beiden Händen halt ich mich ganz fest links und rechts am Handgriff fest. Nachdem ich allein fahre, ist der rechte Griff frei, sonst weiß ich nicht, wo ich mich bei einer Mitfahrerin festgehalten hätte, die nach mir dran kommt. Die Fahrt geht zum Dach des gegenüberliegenden Hotelgebäudes und ich will nicht wissen, wie weit es unter mir nach unten geht. Und weils so viel Spaß macht, geht’s dann auch gleich wieder zurück, weil drüben kein Ausstieg ist.

Als mich dann die Gruppe Mädels, die nach mir dran kommen, fragen, wie es war, bleibe ich natürlich (aber nur fast) cool und sag nur „Scary“ (zum Fürchten). Ob es ihnen damit die Fahrt leichter gemacht hat, weiß ich nicht. Was aber wirklich toll nach der Fahrt ist, dass es hier oben auch eine gewaltige Aussicht über die nächtliche Skyline gibt.

Auf dem Fußweg zurück zum Strip sehe ich auch etwas hinter die Fassaden dieser Glitzerwelt. Gleich auf dem Weg oder daneben liegen immer wieder Gestalten herum. Es ist überhaupt nicht so, dass ich jemals Angst gehabt hätte, aber es stimmt schon nachdenklich, ein paar hundert Meter von den glitzernden Casinos entfernt Menschen zu sehen, die es nicht geschafft haben und ums nackte Überleben kämpfen Tag für Tag. So beschließe ich einen aufregenden Tag doch eher nachdenklich.

Am nächsten Tag möchte ich mit der Monorail fahren und mir ein paar Hotels anschauen. Ich komme auch an einem Parkhaus für Mitarbeiter der Wynn-Ressorts vorbei und das ist kein kleines.

Nicht dass ein Parkhaus so besonders erwähnenswert ist, aber von der Stadtrundfahrt weiß, ich dass die Wynn-Ressorts nicht weniger als 20.000 Mitarbeiter haben. Da zahlt sich ein Parkhaus dann wahrscheinlich schon aus.
Beginnen möchte ich heute beim Westgate Hotel, das früher Hilton und ganz früher International geheißen hat und in dem heutzutage Barry Manilow auftritt. Und hier hatte Elvis am 31. Juli 1969 nach seiner Filmkarrierre den ersten Auftritt in Las Vegas.

 

Es folgten in den nächsten 8 Jahren 837 durchgehend ausverkaufte Konzerte. Irgendwie komm ich wieder mit Elvis zusammen, sehr interessant!

Ganz oben im heutigen Westgate Hotel, genau über dem T (der schwarze Fleck) war die Suite von Elvis, die man heute für USD 25 besichtigen kann, eine Nächtigung darin kostet schon USD 25.000.

Vor dem Hotel steht eine Limousine vom Hotel und mich hats interessiert, wie sowas von innen ausschaut:

Ich bin aber trotzdem nicht mit der Limousine sondern wieder mit der Monorail weitergefahren und zwar zum Hotel The Venetian. Hat man schon gehört, ein Nachahmung von Venedig als Hotel in Las Vegas mit Gondeln, usw.
Als ich aber dann tatsächlich dort stehe, bin ich wieder einmal hier einfach nur baff. Das ist kein Hotel sondern ein Riesenkomplex, angefangen damit, dass man über die Rialto Brücke mit einem durchgehenden Rollband zum Hoteleingang kommt.

  

Fast, den vor einem der Eingänge findet sich noch eine Art Säulengang.

Drinnen dann weitläufige Gänge, die tatsächlich ein gewisses Vendig-Flair haben, ohne besonders kitschig zu wirken. Irgendwann komme ich dann zu einem großen Platz, wo grad 2 Diven eine bekannte Arie schmettern, live wohlgemerkt und nicht vom Band. In den Kanälen neben den Gehwegen fahren die nachgeahmten Gondoliere und geben dabei ihre Sangeskünste zum Besten. Sogar die Security hier steckt im Carabinieri-Outfit!

Dieses Hotel ist für mich zusammen mit dem Bellagio (Wasserspiele) das Beeindruckendste, wobei alle anderen auch schon Überdrüber sind! Apropos Bellagio, das hab ich mir auch von innen angeschaut.

Ach ja und weils hier so unendlich viele Angebote an Shows gibt, wollte ich mir auch noch einen „Klassiker“ geben und hab mir David Copperfield im MGM Grand angeschaut. Seine Show wirkt perfekt einstudiert und es verschwinden und erscheinen jede Menge Menschen, Dinge bis hin zu einem UFO mitten im Theater. Er kommt auch immer wieder ins Publikum und führt auch hier seine magischen Illusionen vor.
Das war jetzt doch wieder ein längerer Bericht, aber hier gibt’s soviel zum Schauen, Erleben, Erzählen, es ist einfach unglaublich und da hab ich schon ordentlich zusammengekürzt! Mit diesen Eindrücken werde ich morgen früh Las Vegas verlassen und zu meinem nächsten Zwischenstopp weiterfliegen.

Here comes my english translation show (not because it is so spectacular but sometime more an adventure of finding words and grammar …)
I took a ride on the High Roller (550 ft.) which is higher then the Stephansdom in Vienna and very impressive to see the outlook from above. Taking the Hopon Hopoff Bus again brings a lot more of funny information. Only one of the balconies at Bellagios lake is double sized than the others because they wanted to have the film crew at the end of one Hangover movie altogether. So Hollywood dimensioned it accordingly and Vegas left it there that size.
The visit of Madame Thussauds was very funny as I saw all those characters like i already did in NY. There is one funny story there as I tried hardly to take a very good picture of one celebrity and concentrated long time on my camera. When I moved I frightened one girl as she thought I am a wax figure and she already wondered as she hasn’t never seen me in a movie.
On the other hand I was very scared by riding the Voodoo Zipline at Rio Hotel Resort. First I thought it is a kind of excessively promoted show around for just taking a chairlift. But it came out that it meant sitting on a very very short chair on the 51st floor just secured by a single belt around your hip and „flying“ to the other Hotel building over there and between there is nothing but very deep air. Puuuh.
The other stories or pictures are from the visit of some other hotels like The Venetian and Bellagio which are my favourite hotels in Las Vegas (to visit not to stay …) although all the others are already unbelievably fantastic to see.
I also wanted to see a very famous show for Las Vegas, David Copperfield. There were people and things vanishing and appearing and he also moved over to the audience and performed some of his illusions there.
All in all it was a very exciting and impressing visit and now I am very much looking forward to my next stop.

P.S.: As an additional bonus for the most of my english friends: I got several „Roll Tide“ here in Vegas wearing my great red shirt with the big „A“ on it. Funny to hear it in The Venetian or the Monorail … unfortunately not by beautiful Fräulein but by some men.

 

Las Vegas – Showtime

Nach den etwa 3,5 Stunden Flugzeit von Atlanta nach Las Vegas öffnet sich wieder eine neue Welt. Schon wenn man vom Flugzeug aussteigt und zum Gate kommt, erwarten einen schon jede Menge Spielautomaten auf den ersten Metern hier in Nevada.

Im öffentlichen Bus plaudere ich ein bisschen mit einem hilfsbereiten, älteren Mann aus Houston, Texas. Er ist hier für die nächsten 14 Tage, um an verschiedenen Pokerturnieren teilzunehmen. Hilfsbereit war er auch, weil er mir helfen wollte, mit dem öffentlichen Bus zum Hotel zu kommen … nur bin ich mir nicht ganz sicher, ob er sich so wirklich ausgekannt hat, weil wir einige Zeit mit dem Bus gefahren sind und mich ein anderer Buspassagier zwischendurch wissen hat lassen, dass wir vor ein paar Stationen schon bei meinem Hotel vorbeigefahren sind. Ich bin dann gleich ausgestiegen und hab mich wieder selbst orientiert. Gott sei Dank bin ich genau bei einer Station ausgestiegen, die gleichzeitig auch die Endstation der Monorail (fahrerlose Magnetschwebebahn) ist und so bin ich dann auch rasch bei meinem Hotel angekommen. Von der Monorail Station gibt es einen direkten Zugang ins Hotel, wobei Hotel hier in Las Vegas etwas irreführend ist. Es ist neben einem Hotel eigentlich hauptsächlich ein riesiges Casino mit einem Gewirr aus Hallen und Gängen, alle voll mit Spielautomaten und weiterem Entertainment und Restaurants und Fast Food.

Es blitzt und blinkt an allen Ecken und Enden. Erinnerungen an den Times Square in New York werden wach. Die meisten Hotels haben auch noch ihre eigenen spektakulären Shows im Haus. Die Zimmer in den oberen Stockwerken sind aber gleich wieder ganz anders und eigentlich ist es hier wieder schön ruhig.
Den restlichen Tag spaziere ich noch herum und schaue mir einige der umliegenden Hotels bzw. besser gesagt Vergnügungszentren an. Und am Abend entschließe ich mich kurzfristig, mir eine dieser berühmten Las Vegas Shows anzuschauen und zwar wähle ich auf gut Glück „Ka“ vom Cirque du Soleil.

Und bei der Show bin ich dann echt baff. Was hier an Akrobatik, Musik, wechselnen Farben geboten wird, ist schon einzigartig. Aber dass die Bühne, die eigentlich aus mehreren verschiedenen Elementen besteht, sich mal waagrecht – wie zu erwarten – präsentiert, dann aber auch schräg, dann wieder senkrecht – wohlgemerkt jedesmal mit den Akteuren! – da bleibt einem dann doch der Mund vor Staunen offen.

Dass jeder Sitz im Kopfbereich noch über eingebaute Lautsprecher verfügt und man so ein gewaltiges Soundgefühl hat, sei nur mehr am Rand erwähnt. Jedenfalls ist das für mich definitiv die allerbeste Show, die ich jemals gesehen habe!!!

Auf dem Weg zurück zum Hotel gehe ich danach dann noch schwer begeistert beim Bellagio vorbei, wo grad noch die letzte Show der Fontänen im riesigen Wasserbecken läuft und mit Stars spangled, der amerikanischen Nationalhymne, endet. Alles unfassbar hier an Eindücken, wow!

Den nächsten Tag starte ich mit einer Hopon-Hopoff-Tour. Das es wie in New York schon ein kleines Verwirrspiel gibt, wie man von einem Las Vegas Pass zu einem Ticket für den Bus kommt, sei nur am Rand erwähnt.
Aber die Tour ist neben dem, was man sieht, auch sehr informativ. Wir kommen im alten Teil von Las Vegas an einigen Wedding Chapels vorbei. Auch an der Graceland Wedding Chapel, die so heißt, weil die Hochzeiten hier von einem Elvis-Imitator durchgeführt werden. Elvis selbst hatte übrigens seine Zustimmung zur Verwendung des Namens Graceland gegeben.

Hier hat übrigens u.a. auch Jon Bon Jovi geheiratet.

Dann gibt’s noch einige andere, z.B. eine, in der man in „speziellen“ Outfits wie z.B. Batman und Catwoman, Mickey und Minnie Mouse, usw. heiraten könnte. Und eine Drive-In-Variante gibt’s auch der Vollständigkeit halber. Wers mag …

Was dann noch ein guter Tipp war, ist das Buffet im Mainstreet Hotel.

Das ist ein gewaltig großes „Award-winning Buffet“, wo man sich mittags um USD 10 den Bauch voll schlagen kann. Und um den Betrag bekommt man direkt am Strip im neuen Las Vegas, wenns gut geht gerade mal einen Burger.
Beim Stratosphere Hotel mache ich halt und fahre nach oben in den gleichnamigen 350 Meter hohen Tower, von dem man im Freien (!) eine tolle Aussicht auf die Stadt und die umliegende Gegend hat.

Wer runter nicht mit dem Aufzug zurückfahren will, kann auch per „Sky Jump„ runterhupfen. Das ist aber nicht, wie ich vermutet hätte, Bungee Jumping sondern man hängt an einem Band und kann quasi im Stehen die Aussicht beim „kontrollierten“ Fallen genießen. Ich bin mit dem Aufzug dann trotzdem auch ganz zufrieden …

Neben der Busfahrt ist es ein schon ein ganz eigenes Erlebnis, einfach nur durch die Hotels durchzuwandern. Während es draußen untertags mit 38 Grad konstant schön warm ist, kann man drinnen klimatisiert spazieren gehen.

Jedes Hotel hat sein eigenes Thema wie z.B. Paris mit seinem Eiffelturm davor oder das New York, New York mit der nachgebauten Skyline von Manhattan. Hier gibt’s übrigens auch eine Hochschaubahn, die durch diese Skyline durchbraust. Diese war bei ihrer Eröffnung 1997 die längste und höchste Loopingachterbahn der Welt … und ist wirklich cool zum Fahren wie ich bestätigen kann.
Den Tag beschließe ich dann immer mit einem Spaziergang auf dem hell erleuchteten und für mich unglaublich beeindruckenden Strip, quasi der Hauptstraße durch Las Vegas.

Another (poor) trial to do a kind of sum up for my non german speaking friends:
To describe my impression of Las Vegas is nearly impossible. Already after having exited the plane you get the first welcome at the gate by lots of slot machines, blinking and shining brightly. On my way to the town I took quite of a detour as an elderly looking man from Houston, Texas wanted to help me to reach my hotel at the best way. He said he was there several times so I trusted him. But after quite a long ride I exited the public bus and luckily it was at a station of the monorail so I followed my own intuition and reached my hotel within 15 minutes.
Coming into the town it is absolutely crazy if you see all those different hotels with an Eiffel tower, the skyline of Manhattan or a big ancient looking roman statue in front of. I wanted to see one of the famous shows there and choose Ka from Cirque du Soleil. This was absolutely and definitively the best and most impressive show I have seen in my whole life. The colors, the music, the artists … fantastic. The stage consisting of several separate parts moving in nearly each angle with (!) the artists on it, that was unbelievable!

The next day I took a ride on a Hopon-Hopoff Bus and you get lots a information there. Concerning the several wedding chapels in the older part of Las Vegas where you can marry in outfit of Batman and Catwoman, Mickey and Minnie Mouse and so on.

And we saw the Graceland Wedding Chapel, where weddings are performed by Elvis impersonators and by the way Jon Bon Jovi married here.
I saw the Stratosphere Tower the 1.149 feet tall tower. You can descend either by taking the elevator or by doing the Sky Fall. I took the first option by the way …
A must see is the fountain music show at the Bellagio with which I usually close my final tour.

 

Atlanta, Peachtree Corners

Vom Hotel weg mache ich mich auf den Weg, um Tim (Pamelas Bruder) und seine Frau Grace zu besuchen.
Der Weg dorthin beginnt ziemlich abenteuerlich, da ich den ersten 6-spurigen Highway in meinem Leben befahre. Gott sei Dank ist Samstag Vormittag und keine Rush-hour unter der Woche.
Von Grace und Tim werde ich sehr herzlich empfangen! Auf meiner Tour rund um die Welt möchte ich einerseits natürlich tolle Plätze und Städte sehen, aber andererseits genauso auch einfach nur  Menschen treffen und Zeit mit ihnen verbringen.
Als wir später in ein Restaurant zum Essen fahren, bekomme ich einen Vorgeschmack darauf, dass hier College Football und nicht, wie ich erwartet hätte, die NFL (National Football League) sehr präsent ist. Hier treffen sich schon einige Fans in ihren Trikots (in diesem Lokal mehrheitlich von Michigan Wolverines), um gemeinsam das Match zu schauen. Aber es ist alles ganz gemütlich und entspannt, alle wollen nur eine „good time“ haben.
Grace und Tim sind Fans des College Football Teams der University of Alabama, und ich freue mich sehr über ihr Geschenk (T-Shirt mit dem großen roten „A“), da ich jetzt auch ein bisschen dazugehöre.
Und so können wir uns dann entsprechend gekleidet am Abend das Spiel der Alabama Crimson Tide gegen Ole Miss, dem College Football Team der University of Mississippi im TV anschauen.

Roll Tide!!!

In der Halbzeitpause gibt es etwas ganz Besonderes und zwar Barbecue mit den größten Steaks, die ich bisher gesehen habe.

Dass dann das Spiel auch noch 62:7 von Alabama gewonnen wird, ist noch eine willkommene Draufgabe zum Ende des sehr gelungenen Tages und ich falle danach müde ins Bett.

Am nächsten Tag gehen Tim und ich dann zum Baseball. Und wieder mal staune ich, wie groß hier alles ist. Vor dem Stadion befindet sich Battery Atlanta, eine Art Vergnügungszentrum mit Lokalen, Geschäften und einer Konzerthalle. In einem der Lokale warten wir auf den Beginn des Spiels und ich staune nicht schlecht über die riesige Leinwand hier, die umrahmt ist von weiteren 11 Screens!

Das MLB-Spiel (Major League Baseball) der Atlanta Braves gegen die Washington Nationals findet im Suntrust Park statt, welcher 2017 eröffnet wurde und ein Fassungsvermögen von etwas mehr als 41.000 Plätzen hat.

Es ist mein zweites Baseball Game (nach Toronto) und ich bin nach wie vor einigermaßen ahnungslos, was die Regeln angeht bis auf die Basics. Die Braves verlieren dann das Spiel mit 4:6.
Allerdings habe ich beim ersten Homerun der Atlanta Braves gemeinsam mit Tim meinen ersten TV-Auftritt in den USA – noch dazu live on air – und zwar sind wir auf dem Bild rechts unten über dem großen L von „NL“ als 2 rote Punkte zu erkennen …

Bevor es für mich weiter ins quirlige Las Vegas geht, bin ich froh, dass ich Grace und Tim besuchen und ein paar großartige Tage mit ihnen verbringen durfte.

*** english version ***

As this blog is followed by some non-german-speaking people in the meantime, I would like to send my warmest wishes and greetings to all of you. I appreciate it very much that you do so and it means a lot to me. Unfortunately I am not able to do a word by word translation. But I will try to do a short sum up for you guys in my own simple english words. I hope you will understand it, as my grammar in school was quite horribly bad and I guess it didn’t improve so far. But I am trying hard, promised!
The last two days I spent with Grace and Tim, the brother of my sister in law Pamela. It was such a pleasure to meet and hang around with them! We did some great BBQ and I was really impressed how huge a steak can be! Together we watched the collage football game of Alabama Crimson Tide against Ole Miss and „our“ team dominated that game and won by 62:7. Roll Tide!!!

The next day Tim and I went to Suntrust Park, the stadium of the Atlanta Braves. To be there in the stadium and see all the things going round before and at the match is absolutely impressing and funny. The Braves lost the game, but we together appeared on television live at the Braves‘ first homerun. This was my first performance on an US television broadcast on air!
So the last two days, we had spent together, were absolutely great and exciting, too. Thank you very much, Grace and Tim, for your hospitality! You are such nice and lovely guys! It was such a pleasure and I am very grateful for our time together and for being your guest!